Rum aus La Palma: Ein Genuss für die Sinne

Getränk - Rum

Rum Musik im Blut – genussvoll und intensiv

Der Rum aus La Pal­ma wird aus loka­lem Zucker­rohr her­ge­stellt und zeich­net sich durch sei­nen ein­zig­ar­ti­gen Geschmack aus.

Der Anbau von Zucker­rohr hat auf La Pal­ma eine lan­ge Tra­di­ti­on und geht auf die Zeit der spa­ni­schen Kolo­nia­li­sie­rung zurück. Die frucht­ba­ren Böden und das sub­tro­pi­sche Kli­ma bie­ten opti­ma­le Bedin­gun­gen für den Anbau die­ser Pflan­ze. Das Zucker­rohr wird von den Bau­ern auf der Insel sorg­fäl­tig ange­baut und geern­tet, um die bes­ten Roh­stof­fe für die Rum­pro­duk­ti­on zu erhalten.

Die Her­stel­lung von Rum ist ein auf­wen­di­ger Pro­zess, der viel Geduld und Fach­wis­sen erfor­dert. Das geern­te­te Zucker­rohr wird zunächst gepresst, um den Saft zu gewin­nen. Die­ser Saft wird dann fer­men­tiert und destil­liert, um den Rum zu gewin­nen. Der Rum wird anschlie­ßend in Eichen­fäs­sern gela­gert, um sei­nen cha­rak­te­ris­ti­schen Geschmack zu entwickeln.

Der Rum aus La Pal­ma zeich­net sich durch sei­ne ange­neh­me Süße und die Aro­men von Kara­mell, Vanil­le und tro­pi­schen Früch­ten aus. Er ist sowohl pur als auch in Cock­tails ein Genuss und wird von Rum­lieb­ha­bern welt­weit geschätzt.

Die Rum­pro­duk­ti­on auf La Pal­ma ist nicht nur ein wich­ti­ger Wirt­schafts­zweig, son­dern auch ein Stück Kul­tur und Tradition.

Es ist der Kunst des Maes­tros in der Rum-Destil­le­rie ALDEA in San And­res im Nord­os­ten zu ver­dan­ken. Die noch ein­zi­ge Rum-Bren­ne­rei auf La Pal­ma. Direkt an der Küs­te von Espin­do­la kann die Destil­le­rie auf eine lan­ge Geschich­te zurück­bli­cken. In den neu­ge­stal­te­ten Räu­men ste­hen viel­fäl­ti­ge Destil­la­te zum Aus­pro­bie­ren bereit.

Mit Noten von Honig und Eiche – ver­fei­nert mit einem Limet­ten­vier­tel oder einem Minz­blätt­chen – gehört es zum Stan­dard­ge­tränk der Insel. Auch pur auf Eis getrun­ken je nach Stim­mung und Geschmack ist es ein wah­rer Genuss.

Als feu­ri­ger Rum jah­re­lang in Bour­bon­fäs­sern gela­gert, ent­wi­ckelt das Destil­lat erst nach 6 bis 12 Jah­ren sein rich­ti­ges Aro­ma. Ob mild und leicht oder kräf­tig und gehalt­voll. Vom süßen und wür­zi­gen Rum mit Spu­ren von Nel­ke und Zimt bis zum Eli­xier, das ein wah­res Feu­er­werk in der Keh­le entfacht.

Rum

Alter Rum mit langer Tradition

In der Zucker­rohr ‑ Müh­le (span. caña de azú­car) wer­den die Sten­gel zer­malmt und aus­ge­presst. Anschlie­ßend der Saft ver­maischt und spä­ter gebrannt.

RumDirekt aus dem Zucker­rohr­saft und nicht aus der Melas­se wird bei ALDEA auf La Pal­ma der Saft ver­go­ren. Nur weni­ge Bren­ne­rei­en erlau­ben sich noch die­sen Luxus.

Nach einer lan­gen Lager- und Rei­fe­zeit ent­wi­ckelt der Rum lang­sam sei­ne aus­ge­zeich­ne­te Qua­li­tät. Auch der Genuss von Rum bedarf ein Quan­tum Ruhe. Kein Getränk, das schnell mal zwi­schen Tür und Angel getrun­ken wer­den kann.

Mit Musik im Blut, genuss­voll gekos­tet, ent­spannt und inten­si­viert er zugleich die Geschmacks­knos­pen. Aro­men von gerös­te­ter Kokos­nuss, Noten von Honig und Eiche, etwas Kari­bik, aber doch mehr La Pal­ma.

Ein Destil­lat, das es auch mit einer Spur Bana­ne, Kara­mell oder in der mil­den Ver­si­on als Ron y Miel gibt. Rum die Grund­la­ge vie­ler klas­si­scher Cock­tails, wie für Moji­to oder Cuba Lib­re. Mit Oran­gen­saft, Limet­ten­vier­tel und einem Blätt­chen Min­ze las­sen sich vie­le schmack­haf­te Varia­tio­nen mit einem unver­gleich­ba­ren Aro­men-Poten­ti­al zau­bern.

Über Manfred Betzwieser 68 Artikel
Begeisterter Hobbykoch und Gourmet. Seit 25 Jahren auf La Palma (Kanarische Inseln) zu Hause und oft am Herd.

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